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Teak

Das Holz
Holz als natürlich gewachsener und „lebender“ Werkstoff besitzt die Eigenschaft, unter Einfluss von Temperatur, Feuchtigkeit und Trockenheit zu „arbeiten“ (Schwinden und Dehnen, insbesondere quer zur Holzfaserung). Etwaige natürliche Spannungen im Holz können dadurch möglicherweise in Form von Rissbildung zutage treten. Die Funktionalität des Holzes wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Zudem unterscheiden sich die Hölzer einer Baumart hinsichtlich Farbgebung und Struktur bedingt durch Wuchs, Standort und Alter. Diese natürliche Vielfalt, die kein Grund zu Beanstandungen sein kann, lässt beim Herstellen unserer Möbel jedes Stück zum Unikat werden. Dem Holzliebhaber und -kenner sind diese Kriterien bekannt, er akzeptiert und schätzt diese natürlichen Gegebenheiten. All diejenigen, die im Begriff sind unsere Möbel zu mögen, und denen das Thema „Holz im Freien“ und der Umgang damit noch nicht so geläufig ist, sollten sich damit anfreunden.


Teak
Teak ist silikat-, wachs- und ölhaltig und gilt bereits seit Jahrhunderten als optimaler Möbel- und ­Bauwerkstoff. Da speziell Teak kaum Wasser aufnimmt und im Temperaturwechsel sehr beständig ist, tritt hier das sogenannte „Arbeiten“ (Dehnen und Schwinden) kaum in Erscheinung. Die Tischplattenlamellen aus Teak werden bei uns keilverzinkt wasserfest verleimt. Dennoch sind auch hier, wie bei allen verarbeiteten „lebenden“ Werkstoffen, Veränderungen – auch im Lauf der Zeit – nicht auszuschließen.
Besonders sei hier noch einmal auf Rissbildung hingewiesen, ein bei „Holz im Freien“ durchaus auftretendes Phänomen. Holz „lebt“ auch nach seiner Verarbeitung weiter. Gegebenenfalls auftretende Risse und andere natürliche Unregelmäßigkeiten im Massivholz dokumentieren den Ursprung der verwendeten Materialien und stehen somit im Einklang mit deren Eigenschaften. Da es sich lediglich um natürliche und optische Veränderungen handelt, jedoch Statik und Haltbarkeit des Holzes in keiner Weise beeinträchtigt werden, können hieraus keine Beanstandungen abgeleitet werden. Hervorzuheben sei noch die Bildung der für Teak charakteristischen und geschätzten silbergrauen Patina (ein willkommener Selbstschutz, zu sehen auch bei jahrhundertealten Bauernhäusern aus Massivholz). Im Freien setzt sie nach kurzer Zeit ein und ist – je nach Witterung – meist nach einer Saison abgeschlossen. Beim Teak – wie auch bei jedem anderen Holz – quellen bei erstem Feuchtigkeitseinfluss die an der Oberfläche des Holzes liegenden Fasern an und richten sich teilweise sogar senkrecht auf. Es entsteht nach der Trocknung an der Oberfläche eine leichte Rauhigkeit, die ohne großen Aufwand mit unserem Schleifvlies (Pflegeset) egalisiert werden kann. Teak verdankt seine hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Optik und Wetterbeständigkeit verschiedensten Inhaltsstoffen, deren natürliches Austreten im frischen Zustand Verfärbungen an hellen Stoffen verursachen kann. Trotz unserer Vorreinigung der Holzoberfläche empfehlen wir diese vor Gebrauch feucht nachzuwischen.
Wir beziehen unser Teak aus Ländern, in denen Teak aus staatlich geförderten Plantagen und aus unter forstwirtschaftlichen Aspekten genutzten Wäldern gewonnen wird. Mit einer zukünftig verstärkten Plantagenwirtschaft ist zu rechnen.

Dafür stehen:
• Teak ist schnell wachsend
• Teak ist widerstandsfähig gegen die meisten Pflanzenkrankheiten und Schädlinge (z.B. Termiten)
• Teak ist genügsam und ermöglicht den Anbau auf erschöpften, landwirtschaftlichen Böden
• Teak ist wertvoll

Erfolgreich betriebene Teakplantagen setzen eine intensive Forstwirtschaft voraus, die wiederum zahlreiche Arbeitsplätze für die örtliche Bevölkerung schafft. Da zunehmend die Ausfuhr von Rund-, bzw. Schnittholz eingeschränkt wird, kommt die für den Export vorgeschriebene Verarbeitung zu Halb- oder Fertigfabrikaten ebenfalls den heimischen Arbeitskräften bzw. dem jeweiligen Land zugute. Alle wichtigen, teakproduzierenden Länder sind Mitglieder der ITTO (International Tropical Timber Organisation, www.itto.int), der besonderen Holzorganisation der UNO.